Komet C/2020 F3 (Neowise) zeigte sich am nächtlichen Firmament.

Entdeckt wurde dieser Vagabund des Himmels am 27. März 2020 mit Hilfe des amerikanischen Weltraumteleskops WISE (Wide-Field Infrared Survey Explorer), das seit Januar 2010 den gesamten Himmel in vier unterschiedlichen Wellenlängen durchmustert.

Auch wenn sich C/2020 F3 zunächst ausschließlich am frühmorgendlichen Firmament in nordöstlicher Richtung zeigte, konnte er auf Grund seines weiteren Bahnverlaufes ab dem 13. Juli auch am Abendhimmel, dann aber mit Blickrichtung Nordwesten nach Sonnenuntergang mit dem bloßen Auge aufgefunden werden.

Am 12. Juli zog er in rund 58 Mio. km Abstand an Merkur und anschließend am 14. Juli in rund 86 Mio. km Entfernung an der Venus vorbei.

Weitere zwei Tage später passiert er in etwas mehr als 170 Mio. km Abstand den Planeten Mars und am 23. Juli fand mit rund 100 Mio. km Abstand die größte Annäherung zur Erde statt.

So war dieser Komet, nach den mit dem bloßen Auge beobachtbaren Kometen Hale-Bopp (1995) und Hyakutake (1996) wieder ein mit dem bloßen Auge auffindbarer Schweifstern.

M.Passarge

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Stationen einer Vortrags- und Beobachtungsreise

Studenten der Physik an der KSU - "Kalmückische Staatliche Universität" in Elista

 

Von Bad Salzschlirf über Moskau nach Kasan und weiter über Elista in Kalmückien nach Nizhnij Arkhyz im nördlichen Kaukasus

Auf Einladung des „SAO - Spezial Astrophysikalisches Observatorium der Russischen Akademie der Wissenschaften“ hielt sich Michael Passarge vom "Sonnenobservatorium Bad Salzschlirf" erneut zu Beobachtungen, Vorlesungen und Gesprächen in Russland auf. 

Zunächst flog er nach Moskau, um im weiteren Verlauf in die Millionenstadt Kazan/Tatarstan weiterzureisen. Im Anschluss daran führte ihn die Reise über Uljanowsk, Saratov und Wolgograd weiter nach Elista in Kalmückien, um auf Einladung des Rektors der „KSU – Kalmückische Staatliche Universität“ an dieser Hochschule zu Gast zu sein.

Zum Abschluss der Reise war er Gast am „SAO - Special Astrophysical Observatory", sowie am Radioteleskop "RATAN 600" im nördlichen Kaukasus.

Ein kurzer bebilderter Reisebericht erschien bei Osthessen-News.

https://osthessen-news.de/n11620803/spektakulare-reise-zum-radioteleskop-michael-passarges-reisebericht.html

Über die Impressionen der Reise, sowie über die astronomischen Aspekte seines Aufenthaltes referierte Michael Passarge kürzlich im Kulturkessel zu Bad Salzschlirfer.

Sonnenobservatorium der KSU - "Kalmückische Staatliche Universität"
Buddhistischer Tempel in Elista Kalmückien